Starwood Media

Das "Full-Service-Entertainment-Unternehmen“
im 21. Jahrhundert

Im November 2010 übernehmen die heutigen Starwood Media Gesellschafter, etablierte Musik-, Medien- und Finanzprofis, die 2009 von der Kuebler Television AG gegründete „overhead-medien GmbH“ mit dem Ziel, eine Entertainment Firma im Markt zu positionieren, die den Ansprüchen einer sich neu-zu-erfindenden globalen Unterhaltungsindustrie gerecht wird. Mit dem Kauf und Umzug der „overhead-medien GmbH“ von Karlsruhe in eine der schönsten Regionen Deutschlands, dem Westallgäu/Bodensee, findet auch die zum neuen Firmensitz passende Namensumbenennung in „Starwood Media GmbH“ statt.

Starwood Media Leistungen

Die STARWOOD Media GmbH übernimmt die Vermarktung und Lizenzierung medialer Entertainmentinhalte.
Dazu betreibt die STARWOOD Media GmbH verschiedene Labels für alle Musikgenres und Inhalte, wie Belletristik (AudioBooks), Filme (Videos), Computerspiele (PC Games), sowie einen Musikverlag Starwood Songs und eine AV-Produktionsabteilung.
Veröffentlichung, Vermarktung und Vertrieb von Bildtonträgern, physisch und digital (non-physisch): lokal, national, weltweit.
Angeschlossene Labels genießen die Vorteile eines "Full-Service-Unternehmens" mit zentraler Lizenzabrechnung.

Ausgangssituation

Durch die Einführung neuer Kommunikationstechnologien, hat sich besonders der Konsum und die Wahrnehmung von Musik verändert. Bekanntes, Unbekanntes, Neues und Altes – alles ist auf Knopfdruck verfügbar. Kreative nutzen die schier endlosen Möglichkeiten ihre Musik – auf Knopfdruck – direkt zu veröffentlichen. Die immer weniger gewordenen etablierten Musikverwerter sind irritiert. Ihre Marktdominanz, begründet auf jahrzehntelang aufgebaute Vertriebsstrukturen, gerät in´s Wanken: Megastars verlassen ihre Plattenfirmen und vertrauen auf junge, flexible und weitsichtige Firmen mit allumfassenden und zeitgemäßen Vermarktungskonzepten.

Schöne neue Welt

Paradiesische Zeiten für den Verbraucher, der nun die endlichen Angebotsregale der bekannten Verkaufsketten - mit einer nur eben sehr begrenzten Produktvielfalt - gegen die unendlichen Regallängen und einer schier endlosen Produktvielfalt des World-Wide-Web eintauschen kann. Die Jagd kann beginnen: Der Konsument, der nach „seiner Musik“, seinen Inhalten jagt, und der Kreative, der Musikschaffende, auf der Jagd nach seinem Publikum.

Studien und neue Fragen

Neue Chancen auf beiden Seiten, die genutzt sein wollen, wenn auch beide Seiten das enorme Potential für sich entdecken. Allerdings: Eine wie oben beschriebene Jagd erscheint nur im ersten Moment paradiesisch – im Ergebnis mache sie sogar unzufrieden, wie eine inzwischen berühmt gewordene Untersuchung über das Verbraucherverhalten in einem Supermarkt - initiiert von Wissenschaftler der Universitäten Columbia und Stanford in einem Experiment - belegt (Die Studie trägt den Titel: „Why Choice is Demotivating“ – Einzelheiten sind dort nachzulesen).
Eine Frage wird in diesen Tagen, in denen der Warenüberfluss im Internet immer größer wird, immer häufiger gestellt: Brauchen wir eigentlich eine solche Produktauswahl und können wir überhaupt damit umgehen? Die konventionelle Antwort lautet, dass es besser sei, eine große Auswahl zu haben, da die Menschen unterschiedlich seien und sie dann eher genau das finden könnten, was das Richtige für sie sei. Dagegen argumentierte der Psychologe Barry Schwartz in seinem 2004 erschienenen einflussreichen Buch „Anleitung zur Unzufriedenheit“, dass eine zu große Auswahl nicht nur verwirrend, sondern zu einer „Qual der Wahl“ führe, die sogar als tyrannisch bezeichnet werden könne. Das unterstreicht auch das Ergebnis der oben genannten Studie. Ihr Ergebnis: Je mehr Auswahlmöglichkeiten die Forscher anboten, desto weniger kauften die Kunden ein, und desto unzufriedener waren sie auch mit den Einkäufen, die sie dann doch noch tätigten. Plötzlich wurde der Einkauf zu etwas Lästigem, weshalb man ihn dann gänzlich unterließ.

Fazit, Philosophie und Ausrichtung

Offensichtlich haben wir, die Verbraucher und Produzenten, bislang nicht gelernt mit der neuen Marktsituation und einer nahezu endlosen Produktauswahl umzugehen.

Die Lehre der genannten Studien kann also nicht lauten, dass uns - absolut betrachtet - weniger Produkte glücklicher machen. Dagegen spricht die Erfahrung aus einem ganzen Jahrhundert Verkaufsforschung. Vielmehr geht es um die Frage: „Was brauche ich wirklich?“.
Weitere Untersuchungen haben gezeigt, dass der Verbraucher eine Auswahl, sogar eine sehr große Auswahl, haben möchte, „…helfen Sie ihm aber auch bei der Suche“, hieß es dazu in einem Artikel im Forbes-Magazin.

Das enorme Potential das es zu entdecken gilt und aus dem Verbraucher wie Produzenten bislang ungeahnte Vorteile erzielen können, ist also eng verknüpft mit einer neuen Qualität von Verantwortung und qualifiziert gesteuerter Zusammenführung beider Gruppen.

Mehr denn je wird es zu Kooperationen in alle Richtungen kommen; einer wesentlichen Säule der Starwood Media Philosophie. Marketingkonzepte die wir längst aus anderen Bereichen unseres täglichen Lebens kennen, werden auf die Unterhaltungsindustrie überschwappen. Erste Anläufe dazu gab es bereits in den 1990er Jahren, einer noch nahezu Internet freien Zeit.
Keine Frage: Der Mensch braucht Unterhaltung. Sie ist und war zu jeder Zeit Anregung, Ablenkung und Darstellungsmöglichkeit. Ein treuer Begleiter durch gute und schlechte Zeiten. Ein offensichtliches menschliches Bedürfnis - unabhängig von Alter, Bildung und Geldbeutel.

Die Herausforderung für ein erfolgreiches Entertainment Unternehmen im 21. Jahrhundert besteht darin, unter ständiger Einbeziehung sämtlicher technologischer Innovationen, eine immer größer werdende Produktvielfalt dem Konsumenten qualifiziert durch innovative Marketingkonzepte nahe zu bringen und deren Produzenten und Künstler eine Existenzgrundlage zu schaffen.

Uwe Spies, Geschäftsführer